6. bis 16. April 2011
Ein Projekt F.C. Flick-Stiftung in Kooperation mit der Kunstschule Potsdam und dem Jugenddorf Kfar Olam, Israel (David Cohen-Levy), Kunstmuseum Tel-Aviv
Teilnehmer waren 24 Jugendliche im Alter von 15 bis 18, davon 12 aus Potsdam, 12 aus Israel (Jugenddorf)
Das Ziel der Arbeit der Jugendlichen in drei künstlerischen Werkstätten war die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte, speziell am Ort der Begegnung in Potsdam und Babelsberg.
In den Ergebnissen der künstlerischen Arbeiten wurden dann die unterschiedlichen Perspektiven, einerseits der israelischen Gäste und andererseits der Potsdamer Jugendlichen dokumentiert. Die in den entstandenen Arbeiten zum Ausdruck kommenden, sicher differierenden Wahrnehmungen präsentierte die am Ende des Projekts stehende öffentliche Ausstellung.
Die 24 Jugendlichen arbeiteten gemeinsam in drei Werkstätten: Fotografie, Bildnerisches Gestalten und Städtebau („Die Stadt der Zukunft/städtebauliche Konzepte Tel-Aviv, Potsdam im Vergleich) vorrangig zu dem Thema Spuren jüdischen Lebens in Potsdam und Babelsberg; darüber hinaus zu frei gewählten Themen.
Die Werkstätten fanden jeweils von 9 bis 13 Uhr statt.
Am Ende der Begegnung stand eine Ausstellung der Workshopergebnisse in der Kunstschule Potsdam im Kulturhaus Babelsberg.
Am den Nachmittagen begaben sich die Jugendlichen - begleitet und eigenständig- im Wechsel – auf die Spurensuche. Sie entdeckten die ersten Stolpersteine in Babelsberg, sprachen mit Stadthistorikern und Zeitzeugen und besuchten historisch bedeutsame Orte in Potsdam und Berlin (Glienicker Brücke, Haus der Wannseekonferenz, Holocaust Mahnmal, Bahnhof Grunewald, Bauhaus Archiv, Museum für Gestaltung, Besuch eines Gottesdienstes in der Synagoge Pestalozzistraße). Auch die Abende verbrachte die Gruppe zusammen. Gemeinsam wurde ein Tagebuch der Begegnung angelegt.
Die Jugendlichen aus Israel wurden bei Potsdamer Gasteltern untergebracht. Jedem der zwölf deutschen Teilnehmer wurde so ein israelischer Gast zugeordnet.
www.stiftung-toleranz.de
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